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Die Geschichte des Trinkhorns

Als Trinkhorn bezeichnet man ein schon im Altertum gebräuchliches
Trinkgefäß, das ursprünglich aus Tierhörnern (Büffel oder Ochsen)
angefertigt, von den Griechen aber, wie das Rhyton, dessen Mündung
von einem Tierkopf gebildet wurde, zur Zeit verfeinerter Kultur in Ton
und Metall nachgebildet wurde.

Archäologische Nachweise zur Verwendung von Trinkhörnern, in Form
von Metallbeschlägen und Aufhängegarnituren, stammen bereits aus
der Bronzezeit.
Eine Beeindruckende Sammlung von neun mit Bronze und Gold
beschlagenen wurde dem so genannten Keltenfürst von Hochdorf
mit ins Grab gegeben. Aus der späteren Eisenzeit gibt es ebenfalls
Nachweise von nachgebildeten Trinkhörnern aus Metall, Keramik und
auch Glas. Aufgrund der oft aufwändigen Verzierungen mit wert-
vollen Materialien werden Trinkörner oft als repräsentative Trinkge-
fäße für besondere Anlässe, wie zum Beispiel einem offiziellen
Willkommenstrunk, oder auch für kultisch religiöse Handlungen
aufgefasst.

Ein literarischer Beleg für die Verwendung von Trinkhörnern
(cornu urii) gibt Julius Caesar in De bello gallico
(Buch 6, Kap. 28):

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